| Ort | Volksbadstrasse 4 und 6, 9000 St. Gallen |
|---|---|
| Auftraggeber | Stadt St. Gallen, Hochbauamt |
| Termine | Nutzungs- und Machbarkeitsstudie 2019–2020 |
| Nutzungen | Volksbad, Wohnen |
| Team | Bauingenieur: RKL Emch+Berger, Gams Gebäudetechnik: Kannewischer Ingenieurbüro AG, Zug Baukosten: Baukom AG, St. Gallen Betriebskosten: Kannewischer Ingenieurbüro AG, Zug |
Das Volksbad St. Gallen, erbaut 1904-1906 von Stadtbaumeister Albert Pfeiffer und erweitert um 1913, ist das älteste erhaltene Hallenbad der Schweiz. Charakteristisch ist der nach deutschen Vorbildern erstellte Hallentypus, der mit einem Eisenbetongewölbe überspannt ist. Dieses Eisenbetongewölbe ist ein Pionierbauwerk des neuzeitlichen Betonbaus.
Das Volksbad ist im Inventar der schützenswerten Bauten der Stadt St. Gallen als Kulturobjekt aufgeführt. Es ist zusammen mit der Stiftsbibliothek eines der wenigen Gebäuden der Stadt St. Gallen, die im Kulturgüterinventar des Bundes als Objekt von nationaler Bedeutung eingestuft sind. Auch im ISOS (Inventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz) ist das Volksbad als Einzelobjekt kartiert.
Seit Betriebsbeginn wurden bei Bedarf Renovationen und Teilerneuerungen vorgenommen. Dank sorgfältigem Unterhalt ist das Bad heute noch im Betrieb. Die Anlagen haben die Lebensdauer jedoch überschritten. Die Baustruktur muss instandgesetzt, die haustechnischen Anlagen und die Badewasseraufbereitungsanlagen müssen ersetzt werden.